In einem Anfall von Wut und Enttäuschung über den missglückten Ankauf eines neuen Kopierers zerlegte ich 2012 das Vorgängermodell in sämtliche Einzelteile. Diese lagerte ich für einen längeren Zeitraum in sechs großen Kisten. Erst 2016 reifte die Idee, aus diesen unzähligen Einzelteilen Kleinplastiken zu entwickeln. Meine persönliche Einschränkung bei diesem kreativen Akt war, die Teile in keinster Weise zu verändern. Das bedeutet, es wurden nur bereits vorhandene Gewindelöcher zur Verschraubung der einzelnen Teile verwendet. Es wurde kein zusätzliches Loch gebohrt oder in ein vorgegebenes Loch ein Gewinde geschnitten. Dadurch gestaltete sich die Zusammensetzung der einzelnen Teile zu einem zeitraubenden Unterfangen. Aber schlussendlich entstanden über einen Zeitraum von ca. drei Monaten 32 Kleinskulpturen, die eine Höhe von ca. 10 bis 27 cm aufweisen.